Das Gasgrill 1 Mal 1
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Anhänger des sommerlichen Grillvergnügens stehen bei einem Kauf eines neuen Gerätes stets vor der Frage, welches Modell die meisten Vorteile verspricht. Seit einigen Jahren bekommt der in Deutschland besonders geschätzte Holzkohlegrill mit seinem speziell – rauchigen Aroma eine kreative und vielseitige Konkurrenz: Gasgrills werden immer beliebter und das auch aus gutem Grund. Schließlich bieten sie alle Vorzüge einer echten Freiluftküche, simples Grillen ist da nur eine Möglichkeit unter vielen.

Mittels zahlreicher Zusatzfunktionen kann ein Gasgrill Schmoren, Rösten, Backen oder Braten, die integrierten Feuerstellen lassen die Zubereitung ganzer Gänge im heimischen Garten oder auf der Terrasse zu. Zudem entwickelt ein Gasgrill kaum Rauch und giftige Dämpfe, das Grillgut wird kaum belastet. Wer sich für einen Gasgrill interessiert, sollte sich in jedem Fall eingehend informieren und bei der Kaufentscheidung unbedingt die eigenen Grillgewohnheiten berücksichtigen.

Das Grillkonzept eines Gasgrills

Grillgut auf dem GasgrillEin Gasgrill ermöglicht seinen Besitzern die intensive und vielfältige Zubereitung aller möglichen Speisen. Die Unterschiede zwischen einer aufwendig ausgestatteten Grillvorrichtung und den Küchengeräten im Haus verschwimmen sogar, Gasgrills sind meistens echte Freiluftküchen. Alles lässt sich an einem Platz erledigen, ein Vorteil, der gerade im Garten von unschätzbarem Vorteil ist. Kein umständliches Pendeln zwischen Haus und Grillgesellschaft, die Speisen werden vorbereitet und sogleich fertiggestellt.

Vorsicht auch bei einem Grill mit Gas

Freilich sollte der Besitzer sich beim Betrieb immer an die Vorgaben der Hersteller halten. So sollte der Gasgrill zum Beispiel auf einem festen Untergrund stehen, schließlich wird mit entflammbarem Gas gearbeitet. Zwar ist ein Gasgrill ungleich sicherer als sein klassischer Holzkohlekonkurrent, bei der Installation und beim Betrieb von Gasflaschen sollte trotzdem stete Vorsicht walten.

Vorheizen vom Grill

Das Vorheizen fällt recht kurz aus, 10 Minuten bei geschlossenem Deckel reichen völlig. Wer eine normale Zubereitung seines Grillguts wünscht, braucht die Speisen in der Regel nur einmal zu wenden, da die intensive Hitze ein schnelles und trotzdem gründliches Durchbruzzeln verspricht – eine Überwachung des Grillguts ist deshalb auch unbedingt erforderlich!

Besonderheiten

Übrigens: Auch Croissants zum Frühstück lassen sich im Gasgrill zubereiten. Einfach vorheizen und die Croissants auf den Warmhalterost legen, Deckel schließen und schon nach wenigen Minuten kann das Frühstück im Garten beginnen.

Die Speisen sind mit Öl einzustreichen, um störendes Anhaften auszuschließen. Und natürlich ist das Gerät im Ganzen sauber zu halten, wie auch das Zubehör und der Fettfänger. Das garantiert beständige Hygiene und ein dauerhaftes Grillvergnügen.

Direktes und indirektes Grillen

Traditionell wird direkt gegrillt, gerade auf den klassischen Holzkohlegrills. Dabei liegt das Grillgut auf dem Rost über den Flammen und wird durch Wenden schließlich gewünscht gar. Bei großer Hitze kurz gebraten, ist das Fleisch schnell zubereitet.

Indirektes Grillen hingegen arbeitet wie ein Backofen nach dem Umluftprinzip. Bei geschlossenem Deckel wird das Grillgut von allen Seiten erhitzt, die gezündeten Brenner befinden sich gerade nicht unter dem Rost, wodurch eine schonendere Zubereitung gewährleistet ist. Auch kann kein Fleischsaft in die Glut tropfen, die Belastung des Grillgutes mit giftigen Stoffen wird minimiert. Mittels eines außen angebrachten Thermometers lässt sich die Wärme im Garraum kontrollieren und gegebenenfalls regulieren. Solch indirektes Grillen bei geschlossenem Deckel vermindert zudem die Wahrscheinlichkeit von Stichflammen, die Flammenverteiler sorgen für eine gleichmäßige Verteilung der Hitze.

Lebensdauer und Qualität von Gasgrills

Beim Kauf ist unbedingt auf die Qualität des verwandten Materials und auf die Stabilität des Modells zu achten. Außenküchen sollten selbstverständlich aus hochwertigem, vor allem aber aus rostfreiem Edelstahl gefertigt sein, schließlich müssen die Grillstationen Wind und Wetter auch im Winter trotzen und hohen Temperaturen im Innern widerstehen.

Welche Güteklasse soll es sein?

Rostfreier Stahl findet sich in verschiedenen Güteklassen, die wiederum von der Mischung der Grundstoffe abhängig ist. So ist rostfreier Stahl der Güteklasse 304 weit verbreitet, er enthält um die 20 Prozent Chrom und etwa 10 Prozent Nickel. Das verspricht ausreichend Stabilität, um Korrosion zu vermeiden und die Mischung verträgt hohe Temperaturen. Güteklasse 304 ist eigentlich Pflicht für eine Freiluftküche.

Manche Hersteller setzten hingegen auf die Güteklasse 430, die viel weniger Nickel enthält und auch beim Chromeinsatz spart, ein Umstand, der zu höherer Anfälligkeit gegenüber Belastungen führt. Statt Nickel wird Eisen zugemischt, die Legierung ist magnetisch und nicht sonderlich widerstandsfähig. Am besten fragen Interessierte den Verkäufer selbst und achten dabei auf die Verwendung von GK 304.

Zubehör und Standfestigkeit

TAINO Pro Gasgrill BBQDas gilt natürlich auch für das Zubehör, dessen Materialien ebenfalls hochwertig sein sollten. Der bereits erwähnte rostfreie Stahl lässt sich einfach reinigen und verhindert unschöne Flecken, von Rost ganz zu schweigen. Gusseisen hingegen, eine Legierung, die viele Profiköche bevorzugen, nimmt die Wärme wirkungsvoll auf und speichert sie. Freilich ist es rostanfällig, was die Lebensdauer aber nur bei unzureichender Pflege und Reinigung beeinträchtigt. Rost lässt sich zudem vermeiden, wenn das Gusseisen mit einer Porzellanschicht überzogen ist, die Vorteile dieses Materials bleiben erhalten.

Auch empfiehlt es sich, vor dem Erwerb einmal kräftig am Grill zu rütteln, das überprüft seine Standfestigkeit. Tragende Stellen sind in der Regel verschweißt, Wechselverbindungen mit Schrauben verbunden. Wackelt das Gerät bedenklich oder weist sonstige handwerkliche Mängel auf, sollten Interessierte lieber die Finger davonlassen.

Wie der Name schon sagt…

Gasgrills arbeiten nicht mit Holzkohle oder Strom, sie nutzen Propan- oder Butan-Flüssiggas. Im Brennstoffhandel sind derartige Gasbehälter zur Miete oder als Pfandflaschen in 5 oder 11 Kilogramm Nutzlast erhältlich. Propan wird häufiger verwandt, da es einen besseren Brennwert aufweist. Mittlerweile gibt es auch Geräte, die einen Betrieb mit Erd- oder Stadtgas erlauben, sicher ein praktischer Umstand, der jedoch nur für wenige Modelle gelten mag, es sei denn, der Verkäufer bietet vielleicht eine Umrüstung an.

In Deutschland ist ein Gasdruck von 50 mbar vorgeschrieben, die ausgelieferten Gasgrills verfügen in der Regel über die passenden Schläuche und Druckminderer. Notfalls müssen diese aber nachgekauft werden.

Eine besondere Köstlichkeit: Fleisch vom Drehspieß

Gasgrills ermöglichen den Einsatz von Drehspießen, etwa um ein Spanferkel zu backen. Das Fleisch wird aufgespießt und dreht sich in Rotation im Gasgrill. Durch die effektive Hitzequelle wird das Fleisch wie gewünscht zubereitet, feste Regeln für solches Grillen am Drehspieß gibt es eigentlich auch nicht. Sowohl direkt wie indirekt lässt sich das Fleisch backen, ganz nach Geschmack und Würze.

Fachleute geben immer wieder die Empfehlung, ein Grillverhältnis von 80 Prozent indirekte Methode und 20 Prozent rückseitiger Infrarotbrenner einzuhalten, die perfekte goldene Bräune ließe sich dadurch besonders schnell und gründlich erreichen. Freilich sollten Grillfreunde das selbst ausprobieren, ein Gasgrill bietet in jedem Fall viele Möglichkeiten.

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Räucherbox für die Freunde von klassischem Aroma

Wer das rauchige Aroma des klassischen Holzkohlegrills liebt und sein Grillgut deshalb immer an solchen Geräten zubereitet hat, wird auch beim Gasgrill nicht enttäuscht. Speziell integrierte Räucherboxen erzeugen mittels Buchenholz, Pellets oder speziellen Sägespänen genau das rauchig- würzige Aroma, welches bisher nur der Holzkohlegrill versprach – und das ganz ohne störende Rauchentwicklung!

Einfach die Späne und Kräuter in den Behälter tun, für eine halbe Stunde durchwässern und dann auf den Flammenverteiler stellen, fertig. Vor allem geringe oder mittlere Hitze, natürlich bei geschlossenem Deckel, versprechen die besten Ergebnisse.

Sicher, Nostalgiker werden sich wahrscheinlich kaum überzeugen lassen, aber es ist doch unbestritten von Vorteil, einen Gasgrill einzusetzen, der neben jenen Vorteilen auch die unschätzbar vielseitige Ausgestaltung einer Grillparty verspricht.

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Und die Reinigung?

Grundsätzlich gilt: Ein Gasgrill ist ein Gerät, an dem Speisen zubereitet werden, es erfordert deshalb auch gründliche Pflege, um Hygiene, Sauberkeit und eine lange Lebensdauer zu garantieren. Im Gegensatz zum oft verkrusteten, rußigen Holzkohlegrill sind Gasgrills meist recht ansehnliche Geräte. Sie sollten nach jeder Benutzung gereinigt werden, am besten solange der Grill noch warm ist. Ein Eimer lauwarmes Wasser mit ein wenig Seife ist ausreichend, mit einem Schwamm lassen sich Fettreste gut entfernen.

Vor allem die Grillplatte und der Rost bedürfen der Pflege, sind sie gesäubert, sollte der Deckel geschlossen werden und die Brenner noch einmal für wenige Minuten laufen. Der meiste Schmutz ist dann abgelöst. Rost und Flammenabweiser passen zudem in den Geschirrspüler. Es bietet sich an, einfach eine Aluminiumfolie in die Fettwanne zu legen, sie lässt sich nach Beendigung des Betriebs rasch entsorgen und erspart eine zusätzliche Reinigung.

Jedoch sollten die Besitzer niemals scharfe oder spitze Gegenstände bei der Reinigung verwenden, um eine eventuelle Beschädigung zu vermeiden. Der in der Regel vorhandene Unterschrank erlaubt die praktische Lagerung von nötigen Utensilien, auch die Gasflasche ist meistens dort untergebracht.

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