Raucharoma mit dem Gasgrill
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Für viele leidenschaftliche Griller kommt noch immer nur ausschließlich ein Grill mit Holzkohle in Frage, statt eines Gasgrills. Das Fleisch von einem Holzkohlegrill schmecke einfach besser, ist die häufigste Behauptung. Der Grund dafür scheint offensichtlich der beim Grillen mit Holzkohle entstehende Rauch zu sein, der in das Fleisch zieht und so für das rauchige Aroma sorgt. Diverse Verbraucher-Tests zeigten allerdings, dass die geschmacklichen Unterschiede zwischen Gas- und Holzkohlegrill sehr gering ausfallen. Mit verbundenen Augen konnte von den Testessern kaum einer erkennen ob das Fleisch vom Holzkohle- oder Gasgrill kommt.

Raucharoma beim GasgrillDer Grund dafür ist einfach: Für den typischen Grillgeschmack ist die Holzkohle bzw. der entstehende Rauch nur in geringem Maße verantwortlich. Für das typische Aroma sorgt die hohe Temperatur. Anders als beispielsweise in der Pfanne herrschen beim Grillen wesentlich höhere Temperaturen, die Poren den Fleisches schließen sich schneller und austretende Aromastoffen bleiben direkt am Fleisch haften. Der aufgenommen Rauch spielt für die Entwicklung des typischen Grillgeschmacks daher nur eine untergeordnete Rolle. Will man auch mit einem Gasgrill dennoch nicht auf den typischen Rauch verzichten, gibt es einfach Mittel mit denen man das Fleisch den Raucharomen aussetzen kann. Der Vorteil dabei: Die gesundheitliche Belastung ist wesentlich geringer als bei einem normalen Holzkohlegrill.

Das Geheimnis lautet „Wood Smoking Chips“

Die geringe Rauchentwicklung beim Gasgrill erfreut zwar meist die Nachbarn, da sie vom entstehenden Rauch, gerade in der Anfeuerungsphase verschont bleiben, ist aber für Griller auch das Hauptargument gegen einen Gasgrill. Dabei gibt es eine einfache Möglichkeit auch mit einem Gasgrill für das typische Aroma zu sorgen.

Alles was man benötigt sind Holzspäne und Alufolie. Holzspäne dieser Art sind bekannt unter dem Namen “Wood Smoking Chips” und werden in vielen verschiedenen Sorten zum Kauf angeboten. Man kann sie allerdings auch selbst herstellen. Am besten eignen sich dafür edle Holzsorten wie Buche, Eukalyptus oder Obstbaumhölzer, wie Apfel und Kirsche.

Die Anwendung ist jedes Mal die selbe: Vor dem Grillen müssen die trockenen Holzspäne erst einmal für ca. 15 Minuten gewässert werden, danach wickelt man eine Handvoll Holzspäne in Alufolie ein und sticht mit einer Gabel oder beispielsweise auch einem Schaschlikspieß mehrere Löcher in die Folie, durch die der Rauch entweichen kann. Viele Hersteller bieten dafür auch spezielle Behälter aus Gusseisen an. Die Holzchips werden nun einfach mit dem Fleisch unter die die Grillhaube gestellt. Danach muss man nur noch die Haube vom Gasgrill verschließen und schon erhält das gewünschte Grillgut ein Aroma, wie man es auch von Holzkohle kennt. Der Vorteil beim Gasgrill ist dabei eindeutig: Statt ungesunder Schadstoffe, die bei der Verbrennung von Holzkohle entstehen und nun mal ebenso wie das rauchige Aroma ins Grillgut einziehen, erhält man mit dem Gasgrill ausschließlich das ersehnte Aroma.

und auch auf das bekannte Raucharoma muss nicht verzichtet werden. Durch spezielle Pellets oder Holzchips verschiedener Hölzer, lässt sich zudem der Rauchgeschmack variieren.

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